Alternative Anlagestrategien sind 2018 im Vorteil

Neben zahlreichen guten Vorsätzen bringt ein neues Jahr häufig auch gesetzliche Änderungen mit sich wovon auch 2018 nicht verschont bleibt. Im Rahmen des Jahreswechsels tritt mit dem 01.01.2018 das sogenannte Investmentsteuerreformgesetzt (InVstRefG) in Kraft und bringt Bewegung durch zahlreiche Änderungen in die Besteuerung von Fonds. Dabei spielt jedoch die Unterscheidung unter den verschiedenen Arten der Investmentfonds eine entscheidende Rolle.

Um steuerliche Vorbelastungen von Investmenterträgen im Bereich der Investmentfonds pauschal auszugleichen, regelt der Paragraf 20 Absatz 1 Nummer 6 Satz 9 EstG die steuerliche Behandlung von fondsgebundenen Lebensversicherungen. Sofern der Unterscheidungsbetrag zwischen Versicherungsleistung und der Summe der geleisteten Beiträge aus Investmenterträgen stammt, bleiben künftig 15 Prozent des Unterscheidungsbetrags von der Einkommenssteuer befreit.

Vienna-Life warnt, beachten Sie individuelle Änderungen in den verschiedenen Anlagestrategien – eine Überarbeitung kann sich lohnen!

Je nach Anlagestrategie ergeben sich mit dem neuen Gesetz Änderungen in der künftigen Besteuerung von Erträgen aus Investmentfonds. Beispielsweise bei der Erzielungsabsicht von Dividendenerträgen deutscher Investmentfonds lohnt sich eine konkretere Betrachtung von Alternativen, denn hierbei sind Investmentfondspolicen künftig tendenziell im Nachteil gegenüber einer Direktanlage. Sollten Sie dennoch den Schwerpunkt weiterhin verfolgen wollen, rät Vienna Life einen lohnenden Blick in Richtung ausländischer Fondsalternativen zu tätigen.

Die neuen Regelungen bringen jedoch auch Vorteile mit sich. Beispielsweise Fondspolicen deren Anlagestrategie auf Rohstoffe wie Edelmetalle beruhen, profitieren künftig stark von den Gesetzesänderungen. Um die Vorabpauschale bei einer Direktanlage in Investmentfonds einzusparen, lohnt sich grundsätzlich eine Investition in Investmentfondspolicen.

Unsichere Zukunft der Abgeltungssteuer – Fondspolicen bieten einen sicheren Hafen vor Veränderungen!

Nachdem die ersten Sondierungsgespräche zur neuen Bundesregierung gescheitert sind, kann momentan nicht klar bestimmt werden, in welche Richtung sich Deutschland politisch künftig entwickeln wird. Eines ist jedoch zu erwarten – Experten rechnen mit einer Anhebung der Abgeltungssteuer im Falle einer grünen Regierungsbeteiligung. Derzeit verweilt die Abgabe auf Kapitalerträge bei 25%, im Falle einer Regierungsbildung mit dem Bündnis 90/Die Grünen, erwarten Experten eine deutliche Anhebung auf 35%. Darüber hinaus werden auch Vermutungen über eine Rückkehr der Progressionsbesteuerung mit Spitzensteuersatz getätigt. Da der Spitzensteuersatz derzeit bei 45% liegt, stünde in diesem Falle eine sehr deutliche Steuererhöhung bevor. Ein guter Grund um künftig Fondspolicen wesentlich intensiver in die Anlagestrategieplanung mit einzubeziehen!

Die bevorstehenden Änderungen zeigen deutlich, dass es unerlässlich ist, das eigene Portfolio regelmäßig an gesetzliche Änderungen anzupassen. Waren Kapitalerträge aus Fonds, deren Erwerb vor 2009 erfolgte, noch „ewig“ steuerfrei, werden ab dem neuen Jahr auch diese „ewig steuerfreien Erträge“ mit der Abgeltungssteuer besteuert. 1
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Weitere Quelle:
1 http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vermoegensfragen/investmentsteuerreformgesetz-greift-ab-2018-15106475.html

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