Anleger wollen sich nicht allein auf Algorithmen und Roboter in der Finanzbranche verlassen –Studien bestätigen persönliches Beratungskonzept der Vienna Life

Die Digitalisierung lässt sich aus fast keinem Lebensbereich mehr wegdenken – und auch in der Finanzbranche nehmen digitale Angebote zunehmend mehr Raum ein. Was als Online-Banking zum schnellen Bezahlen von Rechnungen begann und sich mit der Online-Kontoeröffnung inklusive Legitimierung per Videochat fortsetzte, hat sich mittlerweile auf alle Bereiche des Finanzsektors ausgeweitet. Mit Angeboten wie dem Robo-Advisor lassen sich längst sogar komplexe finanzielle Transaktionen wie die Ruhestandsplanung oder die Entwicklung von Anlagestrategien erledigen. Dabei stehen die meisten Verbraucher derartiger digitaler Hilfestellung in der Finanzbranche durchaus aufgeschlossen gegenüber – Zahlen des Beratungshauses Accenture zufolge wünschen sich weltweit sogar sieben von zehn Verbrauchern eine Finanzberatung, die Unterstützung durch Roboter erfährt. Auf die menschliche Expertise, so betont der Finanzdienstleister Vienna Life mit Hinweis auf die Studienergebnisse, wollen die meisten jedoch keineswegs verzichten.

Vienna Life: Robo-Advice insbesondere für einfache Finanzprodukte

Laut einer weltweiten Umfrage von Accenture fand sich eine Mehrheit der Befragten bereit, zumindest für ausgewählte Finanzprodukte eine rein robotergestützte Beratung in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen dieser Studie wurden 33.000 Verbraucher in 18 Ländern und Regionen befragt, darunter neben den USA und Kanada auch Deutschland und Frankreich sowie zahlreiche asiatische Länder wie Japan, Singapur und Thailand. Insbesondere in aufstrebenden Volkswirtschaften wie Indonesien und Thailand ist der Wunsch nach robotergestützter Beratung hoch. Deutschland gehörte zu den Ländern mit der geringsten Nachfrage, doch auch hier zeigten mit 59 Prozent der Befragten mehr als die Hälfte Interesse an einer Konsultation auf einer robotergestützten Beratungsplattform.

Derzeit beschränkt sich die Nachfrage nach Einschätzung der Finanzexperten der Vienna Life jedoch vorwiegend auf den Bereich der eher unkomplizierten Finanzprodukte und Dienstleistungen. So würden 71 Prozent der Befragten weltweit die Dienste eines Robo-Advisors für die Eröffnung eines Bankkontos in Anspruch nehmen, 74 Prozent würden robotergestützt eine Versicherung abschließen. In Deutschland erfährt Robo-Advice selbst bei diesen einfachen Bank- und Versicherungsprodukten jedoch weniger Zuspruch als im globalen Durchschnitt.

Persönliche Finanzberatung nach Einschätzung von Vienna Life unersetzlich

Die Hoffnung, welche die meisten befragten Konsumenten mit der robotergestützten Beratung verbinden, ist, dadurch eine schnellere und preisgünstigere Dienstleistung zu erhalten. Gut ein Viertel hält die künstliche Intelligenz hinter der Beratungsplattform zudem für objektiver als einen menschlichen Berater.

Trotz dieser Vorteile, die sie sich von Robo-Advice versprechen, möchte kaum einer der Befragten auf den persönlichen Kontakt zu einem Experten verzichten. Fast zwei Drittel der Verbraucher wünschen sich weiterhin einen menschlichen Berater, nicht nur, aber insbesondere bei komplexen Finanzprodukten. Ein Ergebnis, das die Anlageexperten der Vienna Life kaum überrascht, sehen sie doch bei ihrer täglichen Arbeit, wie personenbezogen die Beratung in der Finanzbranche ist. Keine algorithmenbasierte künstliche Intelligenz kann ihrer Erfahrung nach die menschliche Expertise und die persönliche Betreuung bei der individuellen Finanzplanung ersetzen. Als Unterstützung zusätzlich zur menschlichen Beratungsleistung können digitale Finanztechnologien jedoch wertvolle Dienste leisten, welche auch die Finanzexperten in die Planung der individuellen Anlagekonzepte für ihre Kunden durchaus einbeziehen.

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